dislikeViel Optik, wenig Inhalt. Die Verpackung vermag über die maximal durchschnittliche Küche nur hinweg zu täuschen, wenn man auf feste Nahrung verzichtet.

Vom Ambiente her ist das Cassai ausgesprochen angenehm, was leider die Erwartungshaltung nach oben treibt. Für einen Getränke-Stop auch zu empfehlen; super kalte Biere, insbesondere im Sommer gerne genommen, auch beim Gin-Tonic stimmt die Auswahl und das Erlebnis.

Aber beim Essen hört scheinbar die Qualität der Zubereitungskünste auf. Mittelprächtige Produkte, vorgefertigt oder gar fertig im warsten Sinne des Wortes, zudem leider nicht verfeinert und von der Optik stellenweise lieblos. Da ist wahrscheinlich das Essen in den Hotelburgen des Inselosten noch besser.

Schon die Speisekarte ist optisch unappetitlich und unangenehm anzufassen. Viele Ecken, Nutzungsspuren und nicht sauber. Die Saison war für unsere Exemplare zu lang (Stand 08. Aug. 2015).

Unser Gedächtnis in Sachen Speisen mußte sich dem mittäglichen Magenknurren und Hungergefühl beugen und funktionierte nur noch rudimentär. Dumm, daß Grundbedürfnisse so dominant sein können. Meine laut Karte hausgemachten Ravioli mit Sepia von Tintenfisch in Trüffel-Sauce waren nicht mehr als ein Magenfüller. Augenscheinlich aus der Microwelle, so meine Vermutung, kamen die Teigtaschen mit einer Haut auf der Sauce, die alleine den Kalorienbedarf eines erwachsenen Mannes von drei Tagen abgedeckt hat, auf den Tisch. Nach einer nuancierten Verspeisung kamen die schlechten Erfahrungen des letzten Mittagessens doch wieder hoch. Der Antipasti- oder Tapas-Teller, wie auch immer er im Cassai genannt wird, ist auch eher von der Fraktion lanfweilig, dürftige Qualität.

Jetzt habe ich es mir für die Ewigkeit gemerkt. Don´t eat. Only drink.

 

 

 

Share : Share on TwitterShare on FacebookShare on GooglePlus